Tropea Web Solutions · Inhaber: Dennis Tropea · 70806 Kornwestheim · Stand: Juli 2026
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Tropea Web Solutions, Inhaber Dennis Tropea (nachfolgend „Auftragnehmer“), und seinen Kunden über die Erstellung, Pflege und den Betrieb von Websites sowie damit verbundene Leistungen.
(2) Das Angebot des Auftragnehmers richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Verträge mit Verbrauchern werden nicht geschlossen.
(3) Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Auftragnehmer ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.
(1) Die Darstellung von Leistungen und Preisen auf der Website des Auftragnehmers stellt kein bindendes Angebot dar; alle dort genannten Preise sind „ab“-Preise.
(2) Der Kunde erhält ein individuelles Angebot in Textform. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde das Angebot unterschrieben zurücksendet oder in Textform (z. B. per E-Mail) bestätigt.
(1) Der Auftragnehmer erstellt die Website nach dem im Angebot beschriebenen Leistungsumfang (z. B. One-Page „Sichtbar“ oder Website „Komplett“).
(2) Im Festpreis enthalten sind zwei Korrekturschleifen: Der Kunde erhält den Entwurf und kann zweimal gesammelt Änderungswünsche mitteilen, die im Rahmen des vereinbarten Leistungsumfangs umgesetzt werden. Weitere Korrekturrunden oder Änderungswünsche, die über den vereinbarten Leistungsumfang hinausgehen, werden nach Aufwand zu 89 € pro Stunde berechnet; der Auftragnehmer weist vorher darauf hin.
(3) Nach Fertigstellung erklärt der Kunde die Abnahme in Textform (z. B. per E-Mail) oder telefonisch bzw. persönlich mit anschließender Bestätigung in Textform durch den Auftragnehmer. Die Website gilt ferner als abgenommen, wenn der Kunde nicht innerhalb von 14 Tagen nach Bereitstellung wesentliche Mängel in Textform rügt. Auf den Beginn dieser Frist und die Abnahmewirkung des Schweigens weist der Auftragnehmer bei Bereitstellung in Textform ausdrücklich hin.
(1) Der Auftragnehmer bietet laufende Betreuung in Paketen an (derzeit „Basis“, „Komfort“, „Rundum“). Der jeweilige Leistungsumfang ergibt sich aus der bei Vertragsschluss gültigen Leistungsbeschreibung bzw. Preisliste. Zur Betreuung können je nach Paket insbesondere gehören:
(2) Änderungswünsche werden in der Regel innerhalb von 1–3 Werktagen begonnen, spätestens jedoch innerhalb von 14 Tagen nach Eingang umgesetzt, sofern nichts anderes vereinbart ist.
(3) Im Paket enthaltene Änderungskontingente (z. B. „Änderungen bis 1 Std. / Monat“) gelten je Kalendermonat; nicht genutzte Kontingente werden nicht auf Folgemonate übertragen. Darüber hinausgehender Aufwand wird nach vorheriger Mitteilung mit 89 € pro Stunde berechnet.
(4) Nicht Bestandteil der Pakete sind insbesondere: vollständige Redesigns, neue Unterseiten, Logo- und Printdesign, die Erstellung ganzer Textseiten sowie Werbekampagnen. Solche Leistungen erfolgen nach Aufwand oder auf Grundlage eines gesonderten Angebots.
(1) Beim Monatsmodell erhält der Kunde die Website-Erstellung und laufende Betreuung gegen eine Einrichtungsgebühr und eine monatliche Vergütung. Es gilt eine Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten.
(2) Nach Ablauf der Mindestlaufzeit läuft der Vertrag als monatlich kündbares Pflege-Paket („Komfort“ zum dann gültigen Preis) weiter, sofern der Kunde nicht zum Ende der Mindestlaufzeit kündigt.
(3) Die Rechte an der Website richten sich nach § 9; mit vollständiger Zahlung der Vergütung für die Mindestlaufzeit stehen dem Kunden die dort beschriebenen Nutzungsrechte zu.
(1) Der Kunde stellt die für die Erstellung erforderlichen Inhalte (Texte, Bilder, Logos, Daten) und Zugänge rechtzeitig zur Verfügung und erteilt Freigaben zügig.
(2) Für vom Kunden bereitgestellte Inhalte ist ausschließlich der Kunde verantwortlich. Er sichert zu, dass diese Inhalte frei von Rechten Dritter sind bzw. er zur Nutzung berechtigt ist, und stellt den Auftragnehmer von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die auf solchen Inhalten beruhen, einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung.
(3) Betreiber der Website ist der Kunde. Für die auf der Website veröffentlichten Inhalte (insbesondere Texte, Bilder, Preis-, Produkt- und Leistungsangaben) ist ausschließlich der Kunde als Betreiber verantwortlich; er haftet für deren Richtigkeit, Aktualität und rechtliche Zulässigkeit. Der Auftragnehmer erbringt insoweit nur die technische Umsetzung und schuldet keine inhaltliche Prüfung der vom Kunden verantworteten Inhalte.
(4) Rechtstexte (insbesondere Impressum, Datenschutzerklärung, AGB, Widerrufs- und Cookie-Hinweise) auf der Website des Kunden liegen in dessen Verantwortung. Vom Auftragnehmer bereitgestellte oder eingebundene Rechtstexte und Vorlagen sind unverbindliche Muster und stellen keine Rechtsberatung dar; für ihre inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit übernimmt der Auftragnehmer keine Haftung. Der Kunde ist für die Richtigkeit, Rechtskonformität und Aktualität dieser Texte selbst verantwortlich und trägt dafür Sorge, dass sie — soweit erforderlich — fachkundig (z. B. anwaltlich) geprüft und aktuell gehalten werden.
(1) Die Vergütung für die Website-Erstellung ist als Einmalbetrag nach Abnahme und Rechnungstellung fällig, zahlbar innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug. Monatliche Vergütungen (Pflege-Pakete, Monatsmodell, E-Mail-Postfächer) sind jeweils monatlich im Voraus fällig.
(2) Die Zahlung erfolgt per Überweisung.
(3) Alle Preise verstehen sich als Endpreise; gemäß § 19 Abs. 1 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet und ausgewiesen.
(1) Gerät der Kunde mit Zahlungen in Verzug, gelten die gesetzlichen Regelungen (§ 288 BGB).
(2) Bleiben Zahlungen trotz zweier Mahnungen aus, ist der Auftragnehmer berechtigt, nach vorheriger Ankündigung mit angemessener Frist die Website und zugehörige Leistungen vorübergehend offline zu nehmen bzw. auszusetzen, bis alle offenen Beträge ausgeglichen sind. Der Vergütungsanspruch für die Vertragslaufzeit bleibt davon unberührt. Nach vollständigem Ausgleich wird die Website unverzüglich wieder online gestellt.
(1) Vom Auftragnehmer erstellte Texte, Grafiken, Designs, Programmierungen und sonstige Inhalte werden dem Kunden nach vollständiger Zahlung zur Nutzung für die vereinbarte Website eingeräumt. Das Nutzungsrecht ist zeitlich unbegrenzt und umfasst den Betrieb, die Anpassung und die Weiterentwicklung der eigenen Website — auch bei einem anderen Dienstleister. Die Herausgabe der Website-Dateien richtet sich nach Abs. 3.
(2) Eine Übertragung des Eigentums an den Arbeitsergebnissen erfolgt nicht. Wiederverwendbare Bestandteile, Vorlagen, technische Lösungen und eigenes Know-how verbleiben beim Auftragnehmer und dürfen von ihm auch für andere Projekte verwendet werden.
(3) Bei einem reinen Einmal-Erstellungsvertrag ohne laufenden Service- oder Pflegevertrag sind die fertigen Website-Dateien Teil der geschuldeten Leistung; der Auftragnehmer stellt sie dem Kunden nach vollständiger Zahlung ohne gesonderte Vergütung bereit. Besteht ein laufender Service-, Pflege- oder Website-as-a-Service-Vertrag, verwahrt der Auftragnehmer die Website-Dateien für die Dauer der Vertragslaufzeit zur sicheren Aufbewahrung und für einen effizienten Betrieb; bei dessen Beendigung erfolgt die Herausgabe im Rahmen der Übergabe nach § 11 Abs. 3.
Der Auftragnehmer ist berechtigt, die für den Kunden erstellte Website als Referenz zu nennen und zu Werbe- und Anschauungszwecken auf der eigenen Website sowie in eigenen Marketing-Unterlagen abzubilden, zu verlinken oder einzubetten. Ferner darf der Auftragnehmer einen dezenten Urheberhinweis (z. B. „Webdesign: Tropea Web Solutions“) im Footer der Kundenwebsite anbringen. Der Kunde kann der Referenznennung aus wichtigem Grund in Textform widersprechen.
(1) Pflege-Pakete laufen auf unbestimmte Zeit und sind für beide Seiten monatlich zum Monatsende kündbar; für das Monatsmodell gilt die Mindestlaufzeit nach § 5. Die Kündigung bedarf der Textform (E-Mail genügt). Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
(2) Nach einer Kündigung bleibt die Website bis zum Ende der Vertragslaufzeit online. Mit Vertragsende enden die laufenden Leistungen des Auftragnehmers (insbesondere Hosting-Verwaltung, Pflege, Updates, Sicherheitsüberwachung, Support, E-Mail-Postfach-Verwaltung).
(3) Bei Beendigung eines laufenden Service-, Pflege- oder Website-as-a-Service-Vertrags erfolgt auf Wunsch des Kunden eine kostenpflichtige Übergabe der Website (beim reinen Einmal-Erstellungsvertrag sind die Dateien bereits nach § 9 Abs. 3 enthalten):
Nicht enthalten sind umfangreiche Anpassungen, Fehlerbehebungen, neue Funktionen oder die komplette Neuinstallation bei einem anderen Anbieter; diese Leistungen werden nach Aufwand oder über ein gesondertes Angebot abgerechnet.
Wird der Quellcode im Angebot oder Gespräch als „abkaufbar“ bezeichnet, ist damit diese kostenpflichtige Übergabe gemeint: Der Kunde erhält die Website-Dateien und das Nutzungsrecht nach § 9. Das Urheberrecht sowie das Recht des Auftragnehmers zur Weiterverwendung eigener, wiederverwendbarer Bausteine bleiben davon unberührt (§ 9 Abs. 2).
(4) Die Domain läuft auf den Namen des Kunden und verbleibt bei ihm. Domain, Hosting-Verträge und Konten externer Drittanbieter werden entsprechend der jeweiligen Vertrags- und Eigentumsverhältnisse behandelt; ab Vertragsende trägt der Kunde die laufenden Kosten (z. B. Domain, Hosting, E-Mail) selbst.
(5) Den Auftrag zur Website-Erstellung (Einmalleistung) kann der Kunde bis zur Abnahme jederzeit kündigen (§ 648 BGB). In diesem Fall behält der Auftragnehmer den Anspruch auf die vereinbarte Vergütung, muss sich jedoch ersparte Aufwendungen anrechnen lassen. Es wird widerleglich vermutet, dass dem Auftragnehmer 20 % der auf den noch nicht erbrachten Teil der Leistung entfallenden Vergütung zustehen. Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass dem Auftragnehmer kein oder ein wesentlich geringerer Anspruch entstanden ist; dem Auftragnehmer bleibt der Nachweis eines höheren Anspruchs vorbehalten. Bereits erbrachte Leistungen sind in voller Höhe zu vergüten.
(1) Für den Betrieb der Website erforderliche Konten bei Drittdiensten (insbesondere Domain-Registrar, Hosting/CDN, Google-Dienste, Formulardienst, E-Mail-Hosting) werden auf den Namen des Kunden eingerichtet; bereits vorhandene Konten oder Domains des Kunden werden weiterverwendet. Der Kunde ist von Beginn an Inhaber dieser Konten. Die Zugangsdaten werden dokumentiert und stehen dem Kunden jederzeit zur Verfügung; der Kunde behält auch nach Ende der Zusammenarbeit uneingeschränkten Zugriff.
(2) Ausnahme Quellcode-Verwaltung: Die technische Verwaltung des Website-Quellcodes (z. B. über GitHub) erfolgt während der Zusammenarbeit über ein Konto des Auftragnehmers, damit Änderungen kurzfristig und zuverlässig umgesetzt werden können. Der Kunde erhält sämtliche aktuellen Website-Dateien bei einer reinen Einmalleistung nach § 9 Abs. 3, andernfalls bei Beendigung der Zusammenarbeit im Rahmen der Übergabe nach § 11 Abs. 3.
(3) Während eines laufenden Servicevertrags verwaltet der Auftragnehmer die eingerichteten Dienste im vereinbarten Umfang und trägt die dabei vereinbarten laufenden Kosten. Im Paketpreis enthaltene Kosten (z. B. Domain ab dem Paket „Komfort“) sind mit der Paketvergütung abgegolten; gesondert vereinbarte Leistungen — insbesondere E-Mail-Postfächer und weitere Domains — werden zusätzlich nach der jeweils gültigen Preisliste berechnet (§ 7 Abs. 1).
(4) Endet der Servicevertrag, werden laufende Kosten und Zahlungsdaten der Dienste (z. B. hinterlegte IBAN) rechtzeitig und transparent auf den Kunden umgestellt bzw. übernimmt der Kunde die Zahlungen selbst (§ 11 Abs. 4). Der Auftragnehmer wirkt an der Umstellung mit.
(5) Der Kunde stellt für die Einrichtung eine E-Mail-Adresse bereit, auf die er selbst Zugriff hat, stimmt der Einrichtung der erforderlichen Konten in seinem Namen zu und wirkt bei Bestätigungscodes und Freigaben der Dienste zeitnah mit.
(1) Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte.
(2) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz. Bei einfach fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt; im Übrigen ist die Haftung für einfache Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
(3) Für Inhalte, die der Kunde bereitstellt oder deren Verwendung er anweist, haftet der Kunde (§ 6 Abs. 2).
(4) Die Haftung für Datenverlust ist auf den typischen Wiederherstellungsaufwand begrenzt, der auch bei ordnungsgemäßer, regelmäßiger Datensicherung eingetreten wäre. Der Kunde trägt dafür Sorge, dass die von ihm gelieferten Inhalte (Texte, Bilder, Daten) auch bei ihm verfügbar bleiben.
Die technische Infrastruktur wird teilweise über externe Dienstleister (z. B. Cloudflare, Hosting-Anbieter oder andere Drittanbieter) bereitgestellt; eine Verfügbarkeit von 100 % kann daher nicht garantiert werden. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, gemeldete oder festgestellte Störungen zeitnah zu prüfen und im Rahmen der eigenen Möglichkeiten schnellstmöglich zu beheben oder an den zuständigen Dienstleister weiterzuleiten. Wartungsarbeiten, technische Änderungen oder Ausfälle durch externe Anbieter stellen keinen Vertragsverstoß dar, sofern sie nicht durch den Auftragnehmer verursacht wurden.
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten enthält die Datenschutzerklärung. Soweit der Auftragnehmer im Rahmen der Betreuung personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet (z. B. Hosting eines Kontaktformulars der Kundenwebsite), schließt der Auftragnehmer vor Beginn der Verarbeitung eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO und stellt diese dem Kunden zur Verfügung.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz des Auftragnehmers.
(3) Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Textform.
(4) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: Juli 2026